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Home Gastdozenten Archiv Sommerakademie 2007

postheadericon Sommerakademie 2007

-> Intensivworkshop: Zeichnen nach Modell

SOMMERAKADEMIE I | Freitag, 08.06.2007 I 13.00–16.00 Uhr Samstag, 09.06. & Sonntag, 10.06.2007 I 10.00 – 13.00 Uhr & 14.00 – 17.00 Uhr | Dozent: Frank Dornseif

Ziel ist die zeichnerische Darstellung eines Kopfes nach Modell, Umsetzung von räumlicher, plastischer Dimension und Lebendigkeit im zweidimensionalen Medium (Vorkenntnisse ratsam). Wir besuchen vorab die Skulpturenabteilung im Bodemuseum und anhand des Ausstellungsbesuchs verschiedene Aspekte der Bildhauerei ansprechen. Darauf aufbauend folgt dann der praktische Teil.

-> Plein-Air-Workshop

SOMMERAKADEMIE II Freitag, 03.08.2007 I 16.00–20.00 Uhr | Samstag, 04.08. & Sonntag, 05.08.2007 I 10.00 – 18.00 Uhr | Dozent: Christopher Lehmpfuhl

Herzliche Einladung zu einem Öl-Malworkshop, wo wir uns, angeregt durch die französischen Impressionisten und diverse zeitgenössischen Pleinairmaler, ins Freie begeben (bei Dauerregen müssen wir ggf. drinnen arbeiten). Ich werde dort eine kleine Einführung in die „Naß-in-naß-Technik“ geben, die ein zügiges Arbeiten vor Ort ermöglicht.
Ferner werden wir Fragen der Spannung, Komposition, Räumlich- und Stoffl ichkeit im Bild, sowie den Umgang mit dem Licht erläutern und an konkreten Beispielen ausprobieren. Zwischendurch werden wir über die entstandenen Ergebnisse ausgiebig sprechen.
Malerische Grundkenntnisse wären wünschenswert. Mitzubringen sind: Feldstaffelei, Hocker, Ölfarben, Leinwand oder Malpappe, Pinsel, Mallappen, Malkleidung.


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Christopher Lehmpfuhl, "Frühling in Durbach", 2006,
Öl auf Leinwand, 140 x 120 cm


-> Farbenlehre IV: Die psychologische Wirkung von Farben/
Die Wirkung der Farben im Raum

SOMMERAKADEMIE III | 02.07.–06.07.2007 | 10.00–13.00 & 14.00–17.00 Uhr
max. 15 Teilnehmer | Dozentin: Ute Wöllmann


Das Bild von Barnett Newman „Who is afraid of Red, Yellow and Blue?“ (zu sehen in der Nationalgalerie in Berlin) – es ist Opfer eines Säureattentats geworden – fokussiert das Thema, um das dieses Farbenlehreseminar kreist. Anderswo ist in einem Bericht zu lesen, dass einigen Arbeitern einer Firma auf dem Weg zur Mensa aufgrund der Farben im Flur regelmäßig der Appetit vergangen ist. Aufbauend auf bereits vorhandenen Grundkenntnissen in der arbenlehre wollen wir uns mit der Wirkung der Farbe im Raum beschäftigen. Hierfür werden wir Ideen für Bilder oder Farbe im Raum entwickeln und diese anhand kleinerer Raummodelle erproben, die wir zur Klärung bauen werden.
Entweder beschäftigen wir uns mit autark entworfenen Räumen oder wir beziehen uns auf eine konkrete Raumsituation (in der Akademie oder bei sich zuhause).
Als Beispiel und als Einstieg in dieses Thema werde ich anläßlich des Workshops am 29.06., 30.06. und 01.07. einzelne Bild-Raum-Module aus dem „Variabilé-Projekt: Ein begehbares Bild-/Raum-Projekt der Künstlerinnengruppe GANGart 1990–2000“, die von mir realisiert worden sind, wieder aufbauen!
Am 2.7. werden sie im Seminar noch zu sehen sein und dann abgebaut.
Zusätzlich das Wochenende Sa 7.7. und So 8.7. jeweils 10-18 Uhr um die Entwürfe aus dem Farbenlehre-Workshop zu realisieren. Freies Arbeiten im Atelier mit jeweils einer Arbeitsbesprechung am Tag für max.6 Teilnehmer.


-> Berlin-Bilder: Stadtlandschaft

SOMMERAKADEMIE IV | 09.07.–16.07.2007 I 10.00–13.00 & 14.00–17.00 Uhr
max. 15 Teilnehmer | Dozentin:
Ute Wöllmann

Berlin ist eine lebendige und abwechslungsreiche Stadt. Besonderheiten im Stadtbild sind weite Gehwege, breite Straßen, große Plätze und viel Grün! Straßen, Schilder, Schrift, Zeichen, Cafes, Bäume, große Werbeflächen neben monotonen Fassaden. Diese urbanen Texturen sollen uns für unsere Bilder anregen.
Motive im Überfluß! Wir werden vormittags verschiedene Orte in der Stadt aufsuchen. Vor Ort skizzieren wir mit Bleistift, Aquarell oder Buntstift, wer mag auch mit Acryl- oder Ölfarben. Nachmittags werden wir uns mit diesen Skizzen und Eindrücken beschäftigen und sie im Atelier in Bilder umsetzen.
Im Kurs werden auch Künstler vorgestellt, die sich mit dem Thema Stadt, bzw. Stadtlandschaft auseinandergesetzt haben.
Zusätzlich das Wochenende Sa 14.7. und So 15.7. jeweils von 10-18 Uhr um weiter an den Bildern zu arbeiten.
Freies Arbeiten im Atelier mit jeweils einer Arbeitsbesprechung am Tag für max. 10 Personen.


-> Intensivkurs Akt


SOMMERAKADEMIE V | 16.07.–20.07.2007 I 10.00–13.00 & 14.00–17.00 Uhr
max. 12 Teilehmer | Dozentin: Ute Wöllmann

Der Akt ist Anlaß für das Bild. Der Akt als Bildmotiv. Wir legen unser Augenmerk auf die Stellung des Aktes. Der Akt vollzieht eine Handlung: Er trägt einen Eimer, er stützt sich auf einen Stock, er steigt eine Leiter nach oben oder wieder herunter, er bückt sich nach etwas. Er badet? Wir studieren die Bewegungen, untersuchen Gewichtsverlagerungen, erkennen die Veränderungen in der Körperspannung.
Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene offen, die individuelle Begleitung steht im Vordergrund.
Zusätzlich das Wochenende 21.07. und 22.07. im Anschluß jeweils von 10.00–18.00 Uhr für freies Arbeiten im Atelier, mit je einer Arbeitsbesprechung am Tag für max. 10 Personen.
Zeichnung: Anna von Klüchtzner


-> Vom Farbigen zum Weißen: Der Reiz der Reduktion

SOMMERAKADEMIE VI | 23.07.–27.07.2007 I 10.00–15.00 Uhr
Dozentin: Katarina Belski


Thema dieses Kurses ist die Schaffung von reliefartigen Oberfl ächenstrukturen mit verschiedensten weißen Materialien. Der hohen Affinität der weißen Oberfl ächen zum Licht, sowie den vielfältigen Nuancen des weißen Pigments bzw. auch anderer weißer Materialien soll unser Interesse hier gelten. Weiß modelliert das Relief, macht kleinste haptische Qualitäten präsent, bildet Schatten am stärksten heraus. Einfache geometrische Grundstrukturen, aus der Wahrnehmung gewonnene architektonische Zeichen, bilden das formale Konstrukt und sollen die Bildkompositionen bestimmen.
Die Verwendung einer Fülle von unkonventionellen Materialien und Werkzeugen und deren experimentelle Erprobung soll in den farblich und formal reduzierten Bildern zu Strukturen führen, die mit den Augen abtastbar sind und so den Bildeindruck prägen.
Auch der eigene Tastsinn wird dabei im sinnlichen Umgang mit den Materialien mit einbezogen. Die unterschiedlichen Verhaltensweisen der weißen Materialien mit- und untereinander – reißen, platzen, blättern – sind entscheidender Teil des Entstehungsprozesses.


-> Encaustic Experimentell

SOMMERAKADEMIE VII | 06.08.–10.08.2007 I 10.00–13.00 & 14.00–17.00 Uhr
Dozentin: Ingrun Junker


Wir setzen uns in diesem Kurs mit Wiedersprüchen zwischen kristallinen, geordneten und organischen Strukturen / zwischen Transparenz und Opakheit / zwischen Raum, Fläche und Linie, welche Thema auch meiner Arbeiten, sind auseinander. Schwere und Leichtigkeit, Anspannung und Ruhe sind Pole unserer Werke. Dabei nutzen wir die Wandelbarkeit und die haptischen Unterschieden beim Einsatz von Wachs als „Malmittel“ in Kombination mit anderen Materialien wie Acryl, Papier, Draht u. v. m. Wie setzen andere Künstler Wachs in ihren Werken ein?
Mit welchen künstlerischen Mitteln können wir obige Wiedersprüche verschärfen oder aufheben? Das experimentelle Arbeiten mit Wachs gibt neue Anregungen sich mit der unterschiedlichen Materialität der eingesetzten Malmittel auseinander zu setzen und diese für das eigene Werk einzusetzen.
Materialien (unter Vorbehalt): Wachs (wird gestellt); Pigmente – weiß, schwarz, rot, blau, gelb und nach eigenem Bedarf; Flachpinsel, je Farbe : 2, 10, 30 und mehr mm; Rohrzange, Metalldosen, Spachtel, Messer, Abstellbrettchen, Topflflfl appen, Küchenrolle, Topfkratzer; verschiedene Malgründe: MDF Platten, Malkarton – Größe nach Bedarf


-> Malerei als Methode Wirklichkeit zu reflektieren

SOMMERAKADEMIE VIII | 13.08. – 17.08.2007 I 10.00–15.00
Dozent: Eckhard Etzold


Das Verhältnis von Malerei zu Fotografie und beider Verhältnis zur Abbildbarkeit von Wirklichkeit ist die zentrale Fragestellung dieses Kurses. Ausgehend von den Grundlagen der Malerei werden wir anhand von praktischen Beispielen Versuche unternehmen unsere Umgebung auf konventionelle, sowie auch unkonventionelle Weise einzufangen und sie auf Leinwand oder Papier zu bannen.
Anschauungsmaterial aus der Kunstgeschichte, in der optische Hilfsmittel benutzt wurden, vom Glas zum Spiegel zur Linse zur Photographie, werden herangezogen um Vergleiche anzustellen, um zu sehen wie diese Hilfsmittel die Malerei visuell, technisch als auch konzeptionell verändert haben.
Das eigene Ausprobieren und Untersuchen optischer Hilfsmittel vor dem Objekt soll dabei helfen, das aus der Betrachtung suchen gewonnene Selbst zu erfahren und zu verstehen, um so wieder in den eigenen kreativen Arbeitsansatz einzufl ießen.
Das Seminar ist somit eine Erweiterung des vorangegangenen Seminars „Von der Linse zur Hand“ und richtet sich an vorherige Teilnehmer, die schon Erfahrungen mit optischen Hilfsmitteln gesammelt haben, sowie auch an Neueinsteiger, die neue Ansätze suchen „Wirklichkeit“ zu refl ektieren.


-> Take it from there – Neue Ansätze

SOMMERAKADEMIE IX | 20.08.–24.08.2007 I 10.00–15.00 Uhr
Dozent:
Eckhard Etzold

Ausgehend davon, dass sich jeder Kursteilnehmer in einem ganz unterschiedlichen Stadium, Zustand, oder auch Wendepunkt in der eigenen Arbeit befi ndet, richtet sich dieses Seminar individuell an den Einzelnen.
Fragestellung, Herangehensweisen, Findung des eigenen Themas, die Wahl des Bildträgers, Material, technische Umsetzung, um nur einige Anhaltspunkte zu nennen, sind Aspekte, an denen gearbeitet werden soll.
Abstand nehmen, einen neuen frischen Blick auf die eigene Arbeit werfen und nach neuen Lösungen suchen, um sich auf ein neues Niveau zu bringen, machen dieses Seminar interessant für Anfänger, sowie auch für Fortgeschrittene.


-> © wie Copyright

SOMMERAKADEMIE X | Samstag, 25.08. & Sonntag, 26.08. 2007 I 10.00–13.00 & 14.00–18.00
Dozent:
Eckhard Etzold

Wir kopieren, was wir schon immer mal kopieren wollten: ein Bild, das uns seit langem verfolgt, eine Fotografie, die uns berührt, oder wir bewundern uns gegenseitig oder uns Selbst. Die Kopie als Herausforderung zu begreifen und nicht als etwas, was man verstecken sollte, ist Thema dieses Wochenendes. Schließlich haben es alle getan, Tizian, Van Gogh, Manet, Picasso, Andy Warhol, Jasper Jones um nur einige zu nennen.

 

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