937-18

[937-18] – Objekt, Raum und Bild

€153,50

Sa 21.4. + So 22.4. | Zeiten: 10-13 + 14-17

Art.-Nr.: 937-18 Kategorien: , Stichwort:

Produktbeschreibung

Im Kurs geht es um die Wechselwirkung von Objekt, Raum und Bild. Der dreidimensionale Ausgangspunkt wird selbst hergestellt. Es kann eine kleine Skulptur entstehen, die isoliert betrachtet werden kann, oder den Umraum mit einbezieht, so dass eine raumgreifende Installation entsteht. Es geht bei den Skulpturen/ Objekten oder Installationen nicht um abgeschlossene künstlerische Arbeiten, sondern darum diese als Material und als Ausgangspunkt für malerische Erkundungen zu begreifen. Sie dienen also in erster Linie als Gegenüber im Malprozeß. Wir stellen die Objekte/Skulpturen etc. aus einfachsten und billigen Materialien her. Aus Pappe, Papier oder Modelliermasse lassen sich simple, archaische Skulpturen bauen. Aufgrund der spröden Ausgangsmaterialien ergibt sich ein spezifisch ästhetischer Ansatz. Motivisch könnte Figur zum Thema gemacht werden, bühnenhaft inszeniert und zusätzlich dramatisch beleuchtet. Referenzen wären z.B. prähistorische, archaische Skulpturen und deren Verarbeitung und Transformation in der Moderne, so z.B. die Kubisten, Art Brut etc. Im zweiten Schritt geht es um die malerische Umsetzung des zuvor Gebauten. Hier kann das ganze Spektrum an malerischen Möglichkeiten, an Erzählund Darstellungsweisen angewandt werden. Es werden Fragen behandelt wie: Welche Möglichkeiten gibt es im Bild Raum zu erzeugen? Wie kann man die Illusion unterschiedlichster Stofflichkeiten herstellen? Welchen Grad der Abstraktion möchte man und inwieweit bietet es sich an, sich von der direkten Beobachtung zu lösen? Ergeben sich Erfindungen, Neuschöpfungen und Vorstellungsräume während des Malprozesses und wird der Aufbau dahingehend modifiziert, oder findet die Neuschöpfung ausschließlich im Bild statt?