[960-18] – Spurensuche/Spurensicherung

315,00

Mo 22.10. – Fr 26.10. | Zeiten: 10-13 + 14-17

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Beschreibung

Vom Vergessen und Erinnern. Die Prozesse des menschlichen Erinnerns und des Vergessens sind komplex und rätselhaft. Umso interessanter ist unser Umgang mit persönlicher Geschichte und Erinnerung. Dabei rücken sowohl individuelle Erlebnisse als auch die kollektiv erfahrene Vergangenheit in den Mittelpunkt der Betrachtung. Verlorene Spuren werden wieder aufgenommen oder finden sich in unserem autobiografischen Fundus, u. a. in Form von Fotos, Tagebucheintragungen, Skizzen, Souvenirs, Reiseimpressionen, Kleidungsstücken, Kinderspielzeug, Briefen, Archiviertem, Fragmenten etc. Dieses Material dient uns als spannendes Ausgangsmaterial für diverse Bildkonzeptionen in einem Workshop, in dem es um das Malen, Zeichnen, Collagieren geht. Über das Anfertigen von Skizzenmaterial nähern wir uns der Vielfalt sämtlicher Entwicklungsmöglichkeiten, ergründen deren Bildaufbauten und entwickeln dabei immer wieder neue Ideen zu einer gezielten Weiterarbeit. So verschieden unsere Empfindungen und Meinungen zum Erlebten sind, so sind es auch unsere Ausdrucksweisen und damit die Bilder, die wir erstellen. Wichtig ist, dass wir uns von den gängigen Klischees befreien, wie Kunst sein soll und wie sie auszusehen hat und so zu einem individuellen Stil finden können. Sich auf diesen Weg einlassen heißt, seiner Intuition zu vertrauen und die Arbeit zu beginnen ohne die oft gewünschte vermeintliche Sicherheit. Hierbei spielt manchmal auch der Zufall eine erfrischende Rolle oder geben eigene »Fehler« die Impulse zum Weitermachen. Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, sowie auch für TeilnehmerInnen meiner früheren Kurse.