Öffentliche Präsentation

Ulrike Schmelter malt Himmel, Wolken und Wasser – alles flüchtige Substanzen, die sich in jeder Sekunde anders präsentieren.

Sie malt das Wasser meist mit einem Blick von oben. Sie nimmt uns mit in die Luft ganz hoch, als schaue man aus dem All. Dem Wasser spürt man seine Tiefe an.

Die gemalte Luft ist präsent.  Die Verwirbelungen im Wasser gleichen den Verwirbelungen der Wolken.

Eine Zwitterwelt, wo man nicht genau weiß, was eigentlich zu sehen ist: Sind es Wellen, Wasser, Sand, Erde, Berge, Nebel, Dunst?

Eine fremde Welt tut sich vor uns auf.  Der Blick in einen vermeintlich bekannten Himmel zeigt uns einen anderen Himmel.

Ulrike Schmelters Bilder haben etwas vom Schöpfungsmythos, so könnte es damals ausgesehen haben, als es Licht wurde! Ihre Bilder sind suggestiv und voller Sogkraft.

Sie offenbaren uns eine Lichtmalerei von einer Substanz, die nennen wir Luft und Wasser, so kennen wir sie aber nicht.

Gezeigt werden uns andere Aggregatszustände unserer Welt.

Das muss man erstmal schaffen mit einer eigentlich klassischen Landschaftsmalerei! Virtuos spielt sie mit dem Licht und erzeugt mit subtilen Farbspannungen tiefe atmosphärische Räume.

Meisterlich! Und deshalb ernenne ich Ulrike Schmelter auch sehr gerne zu meiner Meisterschülerin!

Ute Wöllmann, Akademieleiterin


 

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